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 August 2013
 Rollmaterial
Seit dem letzten Update ist über ein Jahr vergangen, in dem der Anlagenbau für viele Wochen geruht hatte. Ein Highlight in dieser Zeit ist das lang erwartete Modell der Henschel DHG 500 von Ade - endlich ein zeitgemäßes Modell dieser Industrie-Rangierlok. Optisch macht die Maschine in Lackierung der RAG sehr viel Freude. Farbe und Bedruckung sind sehr sauber, viele kleine Details zieren das Gehäuse. Besonders schön wirkt das Kühlergitter an der hinteren Front. Leider können die Fahreigenschaften nicht mithalten. Das dreiachsige Chassis verfügt zwar über Allachsantrieb, eine gute Getriebeabstimmung und verzichtet auf Haftreifen. Aber die Radsätze sind starr im Rahmen gelagert und kleinste Unebenheiten im Gleis stören die Stromabnahme. Erst nach Umbau durch eine Spezialwerkstatt - Höhenbeweglichkeit der mittleren Achse - läuft die Lok zuverlässig im Rangierbetrieb. Da mir die RAG-Farbgebung sehr gut gefällt, wird das Modell ausnahmsweise nicht zur Phoenix Hüttenlok umlackiert, sondern wird als Leihlok einer befreundeten RAG-Zeche deklariert.
Apropos Phoenix Hüttenlok: Die umlackierten Modelle hatten ja ihre Beschriftung verloren. Sie haben jetzt endlich Emblem und Loknummer der Phoenix Hüttenbahn erhalten. Ein Decal-Hersteller hat die Schiebebilder nach einer Vorlage erstellt. Der Silberton wirkt wie ein Gußschild. Es fehlen noch die "Kleinbeschriftungen" an den Rahmen, das folgt irgendwann später.
Angeregt durch einige Forenbeiträge habe ich damit begonnen, die ersten Wagen für einen "normalen" Güterzug zu altern. Der Tiefladewagen hat zusätzlich die klassische Trafoladung erhalten. Ich hoffe, bald über den kompletten Zug berichten zu können.
 Besuch von Montan-Freunden
Schon ein wenig zurück liegt ein Besuch von anderen Modellbahnern, die sich ebenfalls dem Thema Montan verschrieben haben. Das war eine schöne Gelegenheit, mit fremden Rollmaterial auf der Anlage zu rangieren. Höhepunkte waren die Testfahrten von zwei umgebauten Märklin-Modellen der bekannten Henschel-Rangierlok. Nicht ganz mit dem nagelneuen Ade-Modell vergleichbar, war es doch für viele Jahrzehnte das einzige Modell dieser Art auf dem Markt.
Eine Tüte mit "glühenden" Brammen, die seit Jahren in einer Schublade lag, konnte endlich auf einem Satz Flachwagen verladen werden. Die Wagen waren ebenfalls Umbauten und werden beim Vorbild für den Heißtransport im Werk verwendet. Die schöne Wirkung der orange-leuchtenden Plastikteile hat mich veranlasst, ebenfalls einen solchen Umbau zu planen.
 Kleine Umbauten
Den Staubsauger und den Schienenschleifer von LUX habe ich seit einiger Zeit im Einsatz und auf DCC umgebaut. Nun war die Schaltung etwas umständlich und der gleichzeitige Betrieb beider Wagen hatte die Kehrschleifen-Elektronik überfordert - ziemlich lästig, wenn der Zug im verdeckten Bereich stecken bleibt. Um diese Probleme zu lösen habe ich die Elektronik erneut umgebaut und ein Lok-Chassis zum Reinigungszug ergänzt: Link zum aktualisierten Umbaubericht.
Für die Trennung der Kadee-Kupplungen verwende ich gerne Schaschlik-Spieße, sofern sich die Wagen im vorderen Anlagenbereich befinden. Man "sticht" mit der Spitze zwischen die Kupplungsklauen, dreht den Spieß ein wenig und löst damit die Verbindung. Damit die Holzspieße netter aussehen, habe ich ihnen eine Warnlackierung passend zu den Lokfronten der Werkbahn-Lokomotiven verpasst. Fehlen nur noch geeignete Halterungen an der Anlagenfront.
 Wartungsarbeiten an der Anlage
Die Anlage kommt langsam in die Jahre. Bei einigen Roco-Weichen wird die Stromversorgung der Weichenzungen unzuverlässig, davon sind besonders die Weichen im Schattenbahnhof betroffen. Leider sind die meisten Weichen kaum zugänglich, nur diejenigen, die sich ausbauen lassen, erhalten eine zusätzliche Drahtverbindung zwischen Zunge und Flügelschiene. Ich hoffe, daß bei den anderen Weichen etwas Kontaktspray helfen wird.
 Besuch bei Montan-Freunden
Zu meiner Freude ergab sich die Gelegenheit, die Lasercut-Werkstatt von Joswood in Wuppertal zu besuchen und dabei andere Montan-Bahner zu treffen. Ein Highlight waren natürlich Dioramen und Schaustücke, besonders die "Bergischen Hüttenwerke" und der Hochofen nebst Winderhitzer der HDAG.
 Mehr Platz für Züge
In der Zimmerecke ist ein Regal für Trainsafe-Behälter entstanden. Es bietet Platz für insgesamt fünf Behälter, also 7,5m zusätzliches Abstellgleis an der Wand. Natürlich passen lange Züge nicht hinein, aber ein Triebwagen oder eine 111 mit ihrem S-Bahn-Zug lassen sich schon darin verstauen. Damit ich weiss, welche Inhalte sich in den Kunstoffkästen verbergen, verwendet ich kleine Notizzettel der Marke "stattys" aus dünner Polypropylen-Folie. Sie lassen sich mit Kugelschreiber oder Folienstift gut beschriften und halten ohne Kleber elektrostatisch auf den Trainsafe-Boxen.
Zugschluß
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