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 Tagebuch 2015
 Dezember 2015
Die Grünflächen im Vordergrund der Stadtszene sind noch aus einfachen Schaumflocken von Woodland Scenics entstanden. Deshalb werden sie überarbeitet. Die beiden selbstgebauten Bäume - seinerzeit aus Plastikrohlingen, Seemoos und Öko-Laub erstellt - im Vordergrund wurden abgeholzt. An ihrer Stelle sollen einmal Eigenbauten aus Draht und Wattefasern ihren Platz finden.
Für die Gestaltung von Bodendecker setze ich Hekiflor ein, das Material kann einfach auf die vorhandene Grünfläche aufgeklebt werden. Neues Gras wird mit dem Beflockungsgerät erstellt. Einige Stellen sind schlecht zugänglich, Bäume und Hauswände sind zu nah, um Fasern elektrostatisch aufzubringen. Dort verwende ich kleine Stücke Heki Wildgras, die mit Alleskleber befestigt werden.
Zusätzliche Automodelle sorgen nun für dichteren Straßenverkehr auf der Koloniestraße. Die Modelle werden mit Fahrern und Beifahrern versehen, sie erhalten Nummernschilder, teilweise kleine farbliche Verfeinerungen sowie etwas Straßenschmutz. Und damit es keine Unfälle gibt, werden endlich die dringend notwendigen Verkehrsschilder für die Vorfahrtsregelung und Geschwindigkeitsbegrenzung aufgestellt.
Die Unterführung der Koloniestraße unter den Bahnhofsgleisen erhält ebenfalls zusätzliche Verkehrs- und Werbeschilder. Dabei orientiere ich mich an der Unterführung der Ruhrorter Straße in Oberhausen, die mit ihrer auffälligen Beschilderung ein interessantes Vorbild abgibt.
Vor ein paar Jahren hat ein Lasercut-Bausatz von Joswood als Messe-Mitbringsel den Weg zu mir gefunden. Mir gefällt besonders die Oberflächen-Struktur der Wagenwände. Die Seitenteile sind aus einem Stück, die unterschiedlichen Tiefen der Bretter und Profile sowie die Nieten sind mit dem Laser aus dem Karton herausgearbeitet worden. Der Zusammenbau erfolgt mit Sekundenkleber, die farbliche Nachbehandlung beschränkt sich auf das Plastik-Fahrwerk und auf die Radsätze.
Ein Bausatz für Haus-Antennen von Petau lag ebenfalls schon länger in der Schublade. Aus den Neusilber-Ätzteilen entstehen die klassischen Bauformen, die früher auf allen Dächern zu finden waren, heute aber durch die Sat-Schüsseln verdrängt wurden. Der Zusammenbau braucht Fingerspitzengefühl, die Bauteile werden mit Lötpaste gelötet, grundiert und anschließend grau lackiert.
Als Antennenmast verwende ich 0,5mm Oberleitungsdraht von Sommerfeldt. Er ist stabil und lässt sich durch die Kupferbeschichtung einfach löten. Die Montage erfolgt durch ein kleines Loch im Dach mit einem Tropfen Klebstoff.
Die Trix Dampfspeicherlok war noch in Original-Lackierung im Einsatz. Da ich das Modell für eine kleine Reparatur zerlegen musste, habe ich bei der Gelegenheit Kessel und Führerhaus neu lackiert und beschriftet. Das Modell soll noch eine LED-Beleuchtung erhalten und dann wieder einsatzbereit sein.
Für die Erweiterung des Fuhrparks der Phoenix Hüttenbahn habe ich je eine weiter Liliput MaK und eine Trix V90 erworben. Beide Modelle sind bereits im Fuhrpark vertreten und ich möchte eine gewisse Standardisierung darstellen, wie sie bei großen Werkbahnen anzutreffen war. Die neuen Modelle werden zunächst komplett zerlegt und für die Lackierung in Werkbahn-Farben vorbereitet. Das Liliput-Modell wird zusätzlich eine neue LED-Beleuchtung erhalten, die Trix-Maschine wird tiefergelegt.
Rechtzeitig für Weihnachten 2015 hat Piko ein Modell der BR 150 auf den Markt gebracht. Die sechsachsige Lokomotive war auch im Ruhrgebiet mit Güterzügen unterwegs. Anders als die gleichzeitig entwickelte vierachsige BR 140 ist die BR 150 heute nicht mehr im Einsatz zu sehen. Die 150 062-8 ist das erste Piko-Modell für den Streckeneinsatz auf meiner Anlage und ich bin gespannt, wie sich die Lokomotive bewährt.
 April 2015
Da immer mehr Wagen mit RP25/110-Radsätzen ausgerüstet werden, fallen Probleme mit den Herzstücken und Radlenkern einiger Weichen deutlicher auf. Die Ursache sind Ungenauigkeiten beim Bau der Tillig Weichenbausätze. Daher sind Nacharbeiten an fast allen Weichen notwendig.
Das TrainSpeed Messgerät für die Zuggeschwindigkeit ist mit drei Gleisabschnitten verbunden. Die Messung kann wahlweise auf der Bundesbahn-Strecke, der Hochbahn oder der Werkbahn zwischen Hochofen und Stahlwerk erfolgen. Nun hat der Umschalter endlich ein ordentliches Schild erhalten, damit die Einstellung sofort zu erkennen ist.
Da die Züge im Schattenbahnhof nach einiger Zeit eine leichte Staubschicht erhalten, habe ich einen erneuten Anlauf für einen Staubschutz genommen und diesmal Abdeckungen aus Plexiglas eingebaut. Eine ausführliche Beschreibung mit weiteren Bildern findet sich hier: Link zum Thema Staubschutz.
Der Weg zum Modellbahnraum führt durch einen Kellerflur. Mit einem Eimer weißer Wandfarbe und ein paar Rollen Tapete habe ich den Flur freundlicher gestaltet. Die nackte Leuchtstoffröhre wurde durch LED-Spotleisten ersetzt und ein überzähliger Korbsessel als Sitzgelegenheit hinzugestellt. Nun habe ich eine kleine "Lobby", in der man bei Betriebs-Sessions eine entspannte Pause vom Fahrbetrieb im Anlagenraum machen kann.
141 045 ist das erste Modell, welches mit fixiertem Pantografen unterwegs ist. Die Optik ist deutlich besser als der Betrieb mit abgesenkten Pantografen, gleichzeitig werden mechanische Störungen durch eine schlecht verlegte Oberleitung vermieden. Eine ausführliche Beschreibung mit weiteren Bildern findet sich hier: Beitrag Oberleitungsbetrieb.
141 045 zieht ihren Nahverkehrszug aus dem Schattenbahnhof über die Anlage mit Halt in Hüttenheim-West. Das Video zeigt den Zug nicht nur in der Landschaft, sondern auch im verdeckten Teil der Anlage - hinter den Kulissen.
Zugschluß
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