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 Industrie-Themen
Der Endbahnhof der "Stadt und Land"-Anlage wurde als separates, zweiteiliges Modul geplant und gebaut. Er war insgesamt 2,5m lang und bis zu 1,0m breit und paßte damit in meine erste eigene Wohnung. Aus ihm entstanden insgesamt drei provisorische Anlagen und er überlebte vier Umzüge. Aufnahmen des Endbahnhof selbst findet man im Abschnitt "Bad Knüsselsdorf".
1993 zogen meine spätere Frau und ich in eine gemeinsame Wohnung in Duisburg, in der auch ein ca. 20qm großes "Eisenbahnzimmer" vorhanden war. Dort entstand eine neue Anlage mit dem Endbahnhof als Keimzelle.
Im Mai 1994 kaufte ich meine erste Model Railroader Ausgabe. Die dort vorgestellten, für deutsche Verhältnisse riesigen Industriegebäude von Walthers faszinierten mich sehr. Auch die für mich neue Umgebung Duisburg und das Ruhrgebiet übten einen starken Einfluß aus und so entwickelte sich das Anlagenthema "Industrie" - ein Vorgang, der bis heute andauert.
Die Anlage war ringförmig mit je einer Klappbrücke vor der Tür und dem gegenüberliegenden Fenster. Die Strecke führte vom Endbahnhof durch eine einfache Wendel und dann auf der gegenüberliegenden Anlagenseite in Hochlage an einem Flußhafen vorbei. Industrieanschlüsse am Endbahnhof und unterwegs sowie der Hafen selbst sollten für viel Güterverkehr sorgen.
 Ein Provisorium
1995 kündigte sich zum ersten Mal Nachwuchs an und wir brauchten mehr Platz. Nach einem Umzug ein paar Häuser weiter hatten wir dann neben einem Kinderzimmer wieder ein ca. 20qm großes Eisenbahnzimmer zur Verfügung. Der neue Raum war etwas breiter und etwas kürzer als das alte Zimmer, so daß die modular aufgebaute Anlage nicht mehr genau hineinpasste.
Die Strecke ging jetzt direkt hinter dem Bahnhof in einen engen 90 Grad Bogen, hinter einem Tunnel war dann ein Werkanschluß mit Überholgleis. Die Strecke führte in Hochlage weiter, aber statt des Hafen war nun ein dreigleisiger Übergabebahnhof zu einer Werkbahn vorgesehen.
Die Anpassungen an den neuen Raum erwiesen sich als unbefriedigend. Kurven wurden zu eng, Steigungen zu steil, der Betrieb wurde unzuverlässig und Erweiterungen passten nicht mehr zusammen. Schließlich habe ich fast die gesamte Anlage abgerissen, siehe "Bad Knüsselsdorf".
Zugschluß
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