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 Gleisplan
Der Anlagenraum ist 4,5 x 4,4 m (Fensterseite) groß. Die Wände gegenüber und links von der Tür sind ohne Hindernisse. Auf der rechten Seite befindet sich ein großes Fenster mit darunter liegendem Heizkörper. Seit der Montage der Hintergrund-Kulisse ist das Fenster nicht mehr von innen zugänglich. In der Ecke zwischen Fenster und Tür befindet sich ein Vorsprung, in dem der Kamin verläuft.
 
Die Anlagentiefe beträgt an den meisten Stellen 75cm, bei den Wendeschleifen rechts und links der Tür steigt die Anlagentiefe auf bis zu 115cm, dort sind Wartungsluken in der Schleifenmitte geplant.
 
Der Kellerraum hat eine Deckenhöhe von 215cm, die Anlagenhöhe der "Nullebene" beträgt 110cm. Die gesamte Werkbahnstrecke liegt auf der Nullebene. Der DB-Bahnhof liegt bei +9cm, von dort steigt die Hochbahn auf +12cm (so hoch ist der Erzbunker beim Hochofen). Die DB-Strecke sinkt im sichtbaren Bereich auf -5cm ab. Niedrigster Punkt der Anlage ist der Kanal bei -10cm. Die Hintergrundkulisse reicht bis knapp unter die Decke. Der Abstellbahnhof liegt 40cm unterhalb der Anlage.
 Streckenübersicht
Das Streckennetz der Anlage besteht aus drei weitgehend unabhängigen Strecken, die miteinander verbunden sind
  • Die elektrifizierte DB-Strecke mit Schattenbahnhof
  • Die Werkbahn mit BW, Übergabebahnhof sowie Anschlußgleisen für Stahlwerk und Hochofen
  • Die Hochbahn als Verbindung zwischen Werkbahn und Erz- und Kohlebunker
Die Verknüpfung der Strecken erfolgt im linken Anlagenbereich im Umfeld des DB-Bahnhofes. Auf der DB-Strecke ist Kreisverkehr durch zwei Kehrschleifen möglich, der Betrieb kann automatisch per PC-Steuerung erfolgen. Werkbahn und Hochbahn sind für Punkt-zu-Punkt-Verkehr ausgelegt. Während für die Hochbahn automatischer Pendelverkehr möglich ist, wird die Werkbahn ausschließlich manuell bedient. Sie ist das Zentrum des Betriebsspiels.
 Schematische Darstellung
              Farbcode Strecke
  Schwarz DB-Strecke und DB-Bahnhof
  Orange Werkbahn mit BW, Übergabebahnhof und Hochofen
  Grün Hochbahn zum Erz- und Kohlebunker
 DB-Strecke
Die DB-Strecke verläßt den Schattenbahnhof durch die Gleiswendel unterhalb der Hochofenlandschaft. Sie tritt hinter den Hochofen auf Höhe der Einfahrtweiche ans Tageslicht und überquert den Kanal auf einer einfachen Betonbrücke. Sie verschwindet wieder unter einem Überführungsbauwerk der Hochbahn. Die Strecke wird verdeckt um das Stahlwerk geführt und verzweigt dort. Ein Streckenast führt - weiterhin verdeckt - unterhalb der Hochbahntrasse entlang und unterquert die Einfahrt des DB-Bahnhofes. Die Strecke wird dann beim (ehemaligen) Abzweig "Mechthilde" wieder für rund 2m sichtbar. Die 180-Grad-Kehre mit Steigung hinauf zum Niveau des DB-Bahnhofes erfolgt wieder verdeckt - zum Teil unter der Stadtlandschaft, zum Teil im nicht gestalteten Anlagenteil.
 
Der andere Streckenast kommt hinter dem Stahlwerk in Sicht und verläuft auf einer 2,2% Rampe parallel zu den Werkbahngleisen zum DB-Bahnhof und trifft dort auf den anderen Streckenast. DB-Bahnhof und Abzweig "Mechthilde" liegen in einer Kehrschleife.
 
Der DB-Bahnhof verfügt über zwei Bahnsteiggleise, die durch die Halle führen, sowie ein Überholgleis für den Güterverkehr. Das Überholgleis hat eine doppelte Weichenverbindung zur Hochbahn, über sie können Züge in beide Fahrtrichtungen die Strecke wechseln. Ganzzüge, die vom DB-Netz zum Übergabe-Bahnhof der Werkbahn fahren, benutzen ein kurzes Stück der Hochbahn. Durch eine verdeckte Verbindungskurve können Züge von der Werkbahn vorbei am Abzweig "Mechthilde" auf die Hochbahn übergehen.
 Werkbahn
Ein Zugwechsel kann nur über den oberen Streckenast der DB-Strecke erfolgen. Die Züge wechseln dann über die Weichenverbindung hinter der Bahnsteighalle auf die Hochbahn und biegen unmittelbar danach in die Verbindungskurve zur Werkbahn ab. Sie passieren den (ehemaligen) Abzweig "Mechthilde" bereits auf dem Werkbahngleis. Nach Unterquerung des DB-Bahnhofes und einer 90-Grad-Kurve wird der Übergabe-Bahnhof erreicht.
 
Die Werkbahn versorgt die Anschlußgleise des Stahlwerks, des Hochofens sowie der Schlackenverwertung. Im verdeckten Bereich befindet sich am Anlagenrand eine einfache manuelle Drehscheibe, um Zuglokomotiven mit zugerüsteter vorderer Pufferbohle drehen zu können.
 Hochbahn
Die Hochbahn besteht aus einer einfachen Strecke, der oberhalb der anderen Strecken einmal fast um den Raum führt. Ein Übergang zu den anderen Strecken befinden sich beim DB-Bahnhof. Im verdeckten Bereich befindet sich ein Abstellgleis, dort wechseln die Züge beim automatischen Pendelbetrieb die Fahrtrichtung.
 
Beim "vorbildgerechten" Betrieb werden Ganzzüge zunächst in den Rangierbahnhof geführt und von dort mit einer Lok der Werkbahn zum Bunker gefahren. Die Fahrt zum Bunker erfolgt im Schiebebetrieb, die Lok wird vom Lokführer in einem Steuerwagen ferngesteuert.
Zugschluß
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