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 Stadhäuser
Die 2D-Computerplanung wird in der Realität überprüft, dazu verwende ich die Grundplatten und (halb)fertigen Gebäude aus Polas Mozartstraße für eine Stellprobe. Auch der Straßenverlauf über die Gleise hinweg - lichte Höhe! - und die Stützmauern benötigen ausreichend Platz
Die Steigung der Straße bedarf noch einiger Korrekturen, da sonst die Übergänge in die Häuser für die Türen und Tordurchfahrten problematisch werden. An den Durchfahrten muß das Straßenniveau zum Gebäude passen. Die Türen dürfen auch über dem Straßenniveau liegen, dann kann man mit Stufen Abhilfe schaffen
 Der Stadtplan
Bei der Planung des Bahnhofsviertels stellte sich heraus, daß einige Häuserseiten nicht oder nur sehr schlecht einsehbar sind (schraffierte Flächen im Plan). Daher werden dort nur "halbe" Häuser zum Einsatz kommen. Passenderweise wird die gleiche Menge von Vorder- und Rückseiten benötigt, so daß eine minimale Anzahl der mittlerweile recht teuren Bausätze ausreicht. Das auf dem Plan mit einem Fragezeichen versehen Grundstück wird Nachkriegsbrache bleiben und mit Unkraut, Gerümpel und Müll versehen.
 Hausbau
Drei der insgesamt fünf Häuser werden vollständig montiert. Zwei davon werden am linken Ende der Häuserzeile stehen, im Spiegel am Anlagenrand werden die Rückseiten gut einsehbar sein. Beim dritten Haus handelt es sich um das Eckhaus an der Straßenecke auf Höhe des Stellwerks "Abzw MECHTHILDE".
Zwei Häuser werden halbiert, die Abbildungen zeigt das Ergebnis von zwei Bausätzen. Einige Seitenwände werden aus Pappe ergänzt, fast alle sind später nicht mehr sichtbar. Die zusätzlichen Dachflächen entstehen aus handelsüblichen geprägten Kunststoffplatten.
Die Häuser werden nach Anleitung gebaut. Bei einem Haus wird auch die Pappseitenwand mit einer Mauerplatte verkleidet, da dieser Bereich über den Giebel des kleineren Nachbarhauses hinausragt.
Die Straßenfassaden werden in zeitgenössischen Farben gespritzt und mit einem Schmutzhauch versehen. In den 70er Jahren gab es die ersten Fassadenverschönerungen, aber viele Häuser zeigten noch lange die Spuren der Schwerindustrie. Die Hinterhofwände werden zunächst ziegelrot gespritzt, die Fugen werden mit stark verdünnter weißgrauer Acrylfarbe ausgelegt. Diese wirkt erstmal zu hell, aber mit dem abschließenden Schmutzhauch aus dem Airbrush ergibt sich ein realistischer heller Grauton.
 Aufstellung
Die Aufstellung erfolgt provisorisch, da zunächst die dahinter liegenden Anlagenteile - Bahnhofshalle, Straße entlang des Bahndammes, Hintergrundkulisse - fertiggestellt werden müssen. Aber das Provisorium ist wichtig, um die tatsächliche 3D-Wirkung zu überprüfen, die aus dem Grundrißplan nicht hervorgeht.
Die Rückseite der Häuser ist nur teilweise durchgestaltet, die Häuser 25 und 27 haben nur Papprückwände, die mit einem Foto beklebt wurden.
Die Montage der Häuser erfolgt von hinten nach vorn. Zuerst wird die Fabrik und die beiden Häuser an der Vulkanstraße eingebaut und mit Beleuchtung versehen. Dann folgt die Gestaltung der Hinterhöfe. Erst danach ist die vordere Häuserzeile "Koloniestraße" an der Reihe.
End of train
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