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 (Um)Bau-Projekte
Meine erste ROCO-Lokomotive kaufte ich 1981 in Frankreich. Das Modell der BR58 war sogar im Angebot und für knapp 180,- Francs ein wahres Schnäppchen. Auf den engen Radien meiner damaligen Anlage fühlte sich der Fünfkuppler jedoch nicht wohl. Ein Umbaubericht brachte die Erleuchtung: Rahmen und Kessel wurden kurzerhand in drei Teile zersägt, der mittlere Teil jeweils verworfen und die Reste wieder zusammen geklebt. Die Kesselausrüstung entspricht nicht unbedingt einer BR56, aber die Kurvenläufigkeit des verkürzten Modelles war deutlich besser als zuvor.
 Allrad-Antrieb
Die 212 war meine erste Fleischmann-Lokomotive und eine große Enttäuschung. Der Antrieb wirkte nur auf ein Drehgestell, dessen Räder alle mit Haftreifen versehen waren. Die Stromabnahme erfolgte daher von den Rädern des anderen Drehgestelles und war nicht sehr zuverlässig. Verschiedene Varianten wurden erprobt: Zusätzliche Bleigewichte, Verzicht auf einen Teil der Haftreifen, zusätzliche Stromabnahme von den angetriebenen Rädern - aber erfolgreich waren diese Maßnahmen nicht.
Schließlich entschloß ich mich zur Radikalkur: Ein kleiner ROCO-Motor, die Drehgestelle vom Vt11.5 des gleichen Herstellers sowie Spiralfederkupplungen wurden eingebaut..
Die Befestigung geschah mit Messingblechen und Epoxy-Kleber, bei der Gelegenheit wurden direkt feine Schienenräumer montiert. Auf Haftreifen konnte ganz verzichtet werden. Die Fahreigenschaften waren ausgezeichnet, aber lange währte die Freude nicht: Kurz nach Fertigstellung kündigte ROCO die V100 als Messeneuheit an...
 Siloanlage Uffenheim
In der MIBA-Ausgabe 4 / 1993 war ein zweiteiliger Bericht über den Nachbau einer Siloanlage aus Uffenheim. Erst ein paar Jahre später beim erneuten Durchblättern machte es "Klick": Die Siloanlage würde ausgezeichnet zum Bahnhof "Bad Knüsselsdorf" passen. Nach Abriß der Anlage steht das Modell heute im Regal.
Der Nachbau war recht einfach: Eine Versandröhre aus Pappe lieferte die Kerne für die großen Holzsilos. Ein passendes Stück Furnierholz wurde vorsichtig eingeritzt und dann mit Holzbeize eingefärbt. Nachdem die Holzschicht um die Pappkerne geklebt waren, erhielten sie "Stahlseile" aus schwarzem Garn. Das Gebäude in der Mitte wurde zunächst aus Sperrholz ausgesägt und dann mit geprägten Plastikplatten beklebt.
Die kleineren Silos auf dem Dach und die Verkleidung des Förderschachtes stammten aus einem Faller-Bausatz. Die Dächer wurden mit feinem Sandpapier gedeckt, die Stützen und Streben aus dickem Messingdraht gelötet. Eine Wandlampe von Brawa und ein paar Details aus Papier und Resten komplettierten das Modell.
 POLA Getreidesilo
Der POLA Getreidesilo passte gut zum Landbahnhof "Bad Knüsselsdorf". Das Gebäude machte jedoch einen etwas verlorenen Eindruck auf mich. In Hürth, einem Ort bei Köln fiel mir dann eine Raiffeissen-Anlage auf, die ich teilweise nachempfunden habe. Die Anlage steht heute noch und kann auf Google Streetview angesehen werden: Link auf Google Maps
Die zusätzlichen Silos entstanden aus PVC-Abflußrohren. Dünnes Sperrholz, Pappe und Kunststoffplatten mußten für den Dachaufbau herhalten. Der Übergang zum POLA-Silo wurde mit schmalen Stücken aus Alufolie verkleidet.
Zugschluß
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