Kategorien
 
 Stellwerk PHOENIX West
Das Befehlsstellwerk des Übergabebahnhofes geht auf eine Umbauanregung von Rolf Knipper zurück. Kibris Stellwerk 9474 "Ottbergen" hat die richtige Form, aber der auffällige spitze Erker im Obergeschoß mußte weg.
Der Erker wurde rausgeschnitten und halbiert, mit diesen Schnipseln und viel Spachtel konnte dann die Lücke geschlossen werden. Neben dem Umbau im Obergeschoß erhielt der Mittelteil ein neues Walmdach anstelle des Satteldaches. Dafür entstand zunächst eine Grundplatte und Abstützung aus weißem Polystyrol.
Die Mauerteile wurden direkt im gewünschten Fugengrau (Mix aus Revell 47 und 64) gespritzt, die Mauersteine dann in einem kräftigen Ziegelrot (Revell 36 und 37) mit fast trockenem Pinsel hervorgehoben.
Das Walmdach wurde mit Plastikplatten "Dachpappe" von Kibri gedeckt, die Abmessungen wurden zuvor mit Pappstücken ermittel. Trotzdem ergaben sich noch Spalten beim Zusammenbau, sie wurden mit Spachtel und dünnen Evergreen-Profilen geschlossen. Die Regenrinnen entstanden aus längs halbiertem MS-Rohr. Alle Dachflächen wurden mit Gunze-Sangyo "Rußschwarz" gespritzt und anschließend mit ein bis zwei Hauch Hellgrau aufgehellt.
Das Stellwerk erhielt eine Inneneinrichtung. Die große Schalttafel entstand am Computer und erhielt ein paar bunte Punkte mit dem Filzstift. Der Rest entstand aus Pappe und Teilen aus Kibris Büromöbel-Set.
An der Außenseite wurden neue Schilder angebracht und mit weißer Farbe ein paar Salpeter-Ausblühungen auf der Ziegelwand hinzugefügt. Das Schutzgeländer am Ausgang erscheint mir zu grob, da wird beim späteren Einbau Ersatz fällig werden.
 Neues Stellwerk PHOENIX West aus Pappe
Zwischendurch hatten mich andere Modellbahner auf die Gebäudebausätze von WS-Lasercut hingewiesen. Da hatte es mir das Modell des Stellwerks Oberhausen-Osterfeld besonders angetan. Zwar war ich bislang mit dem modifizierten Ottbergen-Stellwerk von Kibri zufrieden, aber da sowieso Erdarbeiten anstanden und ich mal ein gelasertes Papphaus haben wollte.
Die farbliche Anpassung erfolgte in zwei Schritten: Zunächst werden die Wände mit Tamiya Mittelgrau naß gestrichen, damit die vom Graviervorgang geschwärzten Fugen etwas heller werden. Anschließend wird mit Rot feucht über die Steine gewischt, um das von mir gewünschte, schmutzige Ziegelrot zu bekommen. Regenrinnen und Fallrohre werden aus Draht und Papier ergänzt, anschließend noch etwas Staub aus der Spritzpistole und das neue Stellwerk ist einsatzbereit.
Zugschluß
Neue Beiträge
15.01.17: Kanal-Brücken
15.01.17: Tagebuch 2016