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 Lokhalle der Werkbahn
Die Lokhalle entsteht aus dem Kibri-Bausatz #9450, der seit einigen Jahren auf seinen Einsatz wartet. Eine provisorische Montage zeigt schnell, daß die Toröffnungen schlecht proportioniert sind. Das liegt daran, daß Kibri die Verwendung von Märklin M-Gleis und einer durchgehenden Oberleitung vorgesehen hat. Die Toröffnungen auf der Vorderseite werden verkleinert und niedriger gemacht. Die Torflügel selbst werden ebenfalls gekürzt und die überdimensionierten Scharnierzapfen abgeschnitten. Die Torhalterungen in der Hallenfront werden abgeschnitten und verspachtelt. Die Toröffnungen auf der Rückseite werden verschlossen, ein Feld erhält ein Fenster.
Auch unten ist zuviel Luft. Ich hatte überlegt, die Wandteile unten zu kürzen. Aber dann habe ich eine Grundplatte aus zwei Lagen 1,5mm Polystyrol zusammengeklebt, die genau in den Lokschuppen hineinpaßt. Die Grundplatte steht an der Vorderseite etwas über, damit genügend Raum für die Anpassung an die Gleise auf der Anlage vorhanden ist. Der Raum zwischen den Gleisprofilen wird mit Kartonplatten ausgefüllt, sie stellen den plattierten Hallenboden dar. Dabei wird der Hallenboden auch ein Stück vor der Halle fortgesetzt.
 Türmechanik
Die Schuppentore sollen manuell geöffnet werden können. Dazu habe ich an den jeweiligen Wandseiten oben und unten kurze Stücke Messingrohr mit Epoxykleber befestigt. 1,5mm Stahldraht wird mit einem 90-Grad-Knick versehen. Das überstehende Teil wird auf etwas mehr als Torbreite abgelängt und erhält eine Öse. Dann wird der Stahldraht durch die Messingrohre gesteckt und die Türflügel am Draht angeklebt.
Die Tore werden so befestigt, daß der abgeknickte Drahtteil bei geschlossenen Toren senkrecht in die Halle ragt. Wenn die Tore geöffnet werden, dreht sich der Drahtteil mit, bis er parallel zur Vorderwand liegt. In der Abbildung sind die Drahtteile der äußeren, geschlossenen Tore orange markiert, die Drahtteile des mittleren, geöffneten Tores hingegen grün. Umlaufende Zwirnfäden werden durch Ösen an der Wand bzw. an speziellen Haltern geführt und am Tordraht befestigt. Nach dem Einbau in die Anlage werden die Zwirnfäden über Bowdenzüge oder ähnliches bewegt. Die Tore sollen dann über Stellhebel vom Anlagenrand aus bedient werden können.
 Inneneinrichtung
Das Halleninnere wird mit ein paar Details eingerichtet. Dazu wird ein alte Liliput-Herpa MaK-Lok zerlegt und neu lackiert. Weitere Teile stammen von Walthers (Dieselmotor), Preiser (Werkstatteinrichtung) und aus der Restekiste. Vor dem Einbau werden alle Teile farblich nachbehandelt und mit Gebrauchsspuren versehen. Die rosafarbene Lackierung der Lokomotive beruht auf einem Vorbild aus der E+H-Werkstatt.
Die Details werden so in der Halle verteilt, daß sie von außen sichtbar sind, aber die Gleise nicht blockieren. Die Fenstereinsätze des Kibri-Bausatzes sind sehr milchig, man erkennt die Inneneinrichtung von außen nur schemenhaft. Das entspricht genau meinen Vorstellungen. Eine Tür aus der Restekiste ermöglicht den Arbeitern bequemen Zugang zu Halle.
Die kleinen Teile werden in der Nähe der Tore aufgestellt. Sie sind bei geöffneten Toren gut zu erkennen. Der Blick aus der Nähe wie auf den beiden Fotos rechts wird nach dem Einbau in die Anlage nicht mehr möglich sein. Der Betrachter kommt dann nicht mehr so nahe an die Tore heran.
 Dachansicht
Das Kibri-Dach wird nach Anleitung montiert. Die kleinen Ansätze an einigen Fensteröffnungen werden entfernt. 0,1mm dünne Polystyrol-Streifen bilden den Überhang eines Eternit-Daches nach. Die mittigen Verbreiterungen der Regenrinnen werden abgeschnitten und die Lücken mit dünnen Profilen und Spachtel wieder geschlossen. Die Fallrohre wandern dementsprechend zu den Gebäudeecken, wo sie mit Haltern aus flachgeklopftem Silberdraht befestigt werden.
Das Dach wird mittelgrau gespritzt. Stark verdünnte dunkelgraue Farbe sorgt für Schatten in den Fugen. Die Kanten und Rippen werden mit hellgrauer Farbe und Drybrushing hervorgehoben. Dunkelgrüne Farbe wird als "Moos" aufgerieben. Einige Oberlichter sind zur Lüftung geöffnet, sie erhalten kleine Drahthalter, welche die Öffnungsmechanik nachahmen.
End of train
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