Kategorien
 
 Konverterhalle
Der Stahlwerk-Komplex besteht aus drei Gebäuden. Stellproben und Computer-Simulationen helfen dabei, Positionen und Farbgebung zu bestimmen. Auf der rechten Seite entsteht die Konverterhalle. Grundlage ist der Walthers Bausatz 933-3052 "Rolling Mill" (baugleich mit Trix 66121 "Walzwerk"). Ab Werk ist diese Halle aber zu klein.
Erster Planungen sehen eine Verlängerung um 50% und eine etwa 20% höhere Bauweise vor. Mit Photoshop wird dies am PC digital simuliert, um die Proportionen zu überprüfen. Auch die Farbgebung der Gebäude - rot-braun und beige-grau - wird bei der Gelegenheit ausprobiert.
 Gebäudekern der Konverterhalle
Die Kunststoffplatten aus dem Walthers-Bausatz werden für die vergrößerte Version nicht ausreichen. Außerdem erscheint mir die Konstruktion etwas wackelig, denn ich möchte das Gebäude später jederzeit abnehmen können, um die Inneneinrichtung nachträglich zubauen und Störungen zubeheben. Deshalb entsteht ein Rohbau aus 4mm Sperrholz.
 
Die Sperrholzteile lasse ich im Baumarkt passend zuschneiden. Nur die Giebelschrägen und die Einfahrten müssen noch selbst gesägt werden. Damit kann nun eine erneute Stellprobe erfolgen. Im Inneren werden Verstrebungen aus Dachlatten eingefügt, damit die Wände gerade sind.
 Verkleidung mit Plastikblech
Der Walthers-Bausatz besteht zum größten Teil aus flachen, grauen Polystyrol "Wellblech"-Wänden. Klebenasen und Angußstellen auf der Rückseite werden abgeschnitten und die Fläche glatt abgeschliffen.
 
Die vorbereiteten Wandteile werden dann mit Kontaktkleber ("Pattex") direkt auf die Holzkonstruktion geklebt. Sie lassen sich leicht ausrichten, die Bauweise verzeiht problemlos leichte Ungenauigkeiten.
Die Rückseite der Halle und Bereiche, die später verdeckt sind, werden nicht mit "Wellblech" verkleidet. An der Längsseite wird eine Galerie angebracht, dort befindet sich der Wartungsgang für den Hallenkran. Die Auskragung entsteht aus einem Kantholz, welches ebenfalls mit "Wellblech" beklebt wird und ein paar Stützen aus Faller-Profilen erhält.
 Anstrich und Alterung
Die fertige Halle wird mit beige-grauer Grundierung aus dem Baumarkt gestrichen. Der Farbauftrag erfolgt mit dem Pinsel, Ungenauigkeiten sind durchaus gewollt. Danach erhält die Halle Rost- und Staubspuren mit dem Airbrush. Leider reicht der Platz in der Spritzkabine nicht aus, deshalb muß der Arbeitsplatz abgedeckt werden. An den überstehenden Kanten der "Wellbleche" werden Schmutzflächen aufgebracht, ein Stück Karton sorgt für die Farbkante an der "Blechnaht".
Abschließend werden noch Detail montiert. Leitern aus dem Kibrisortiment sowie Reste von der Faller Bahnsteighalle ergeben die Zugangsbühnen und -leitern. Ein paar Rohrleitungen finden sich auch in der Restekiste. Die Einfahrten erhalten Stahlträger, welche den Blick auf die Sperrholzwände verhindern. Abschließend auch dort nochmal Nacharbeiten mit dem Airbrush und die Halle kann ihren Platz auf der Anlage finden. Weitere Detail- und Innengestaltung - zum Beispiel die Tür zur Galerie - wird später folgen.
End of train
Neue Beiträge
15.04.17: Roheisenwagen
15.04.17: Tagebuch 2017
15.01.17: Kanalszenen