Kategorien
 
 Staubschutz - Teil 2
Gehe zu Teil 1
Während der groben Bauarbeiten am darüber liegenden Anlagenteil war der Staubschutz recht nützlich, aber bei der späteren Verkabelung und den Anschlußarbeiten an den Gleisanlagen musste ich die Plastikfolien wieder entfernen. Der Schattenbahnhof blieb anschließend wieder einige Jahre "im Freien" und die Züge auf den Abstellgleisen waren dem üblichen Staub ausgesetzt. Daher habe ich einen neuen Anlauf genommen und eine verbesserte Version gebaut.
Die eigentliche Abdeckung erfolgte erneut mit Plastikfolie aus dem Baumarkt. Sie reicht auf der Rückseite bis hinter eine Hartfaserblende, welche die Grundplatte des Schattenbahnhofs abschließt. Dort ist die Plastikfolie mit Klebeband befestigt.
Zur Aufhängung dienen wieder die PVC-Installationsrohre, die zum größten Teil in die alten Klemmen eingeklipst werden konnten. In vorderen Abschnitt hat die Anlage ein Gefälle, dem sich die flexiblen Rohre einfach anpassen lassen.
 
An der Vorderseite reicht die Folie knapp über die PVC-Röhre, dort wird sie ebenfalls mit Klebeband fixiert. Die herabhängenden Enden bei der ersten Version haben doch gestört und waren nicht schön anzusehen, daher habe ich mir etwas anderes ausgedacht.
Die Fronten sind mit 3mm Plexiglas verkleidet, das Material habe ich unter der Bezeichnung "Bastelglas" im Baumarkt gefunden. Es lässt sich wie Polystyrol ritzen und dann recht akkurat brechen. In die Grundplatte des Schattenbahnhofs habe ich Gewindestangen eingelassen, die Plexiglas-Fronten werden darauf aufgesteckt und mit passenden Muttern festgeschraubt.
 
Das dünne Material erlaubt eine gute Sicht auf die Fahrzeuge im Schattenbahnhof, hält aber den Staub zuverlässig draußen. Bei Unfällen oder für Wartungsarbeiten sind die Abdeckungen mit wenigen Handgriffen abgeschraubt, dann ist der Schattenbahnhof uneingeschränkt zugänglich.
 Umbau Train-Safe Anschluß
Der Anschluß für die Train-Safe Aufbewahrungsboxen befand sich ursprünglich im Ein- und Ausfahrtgleis des Schattenbahnhofs. Jetzt ist diese Stelle hinter der Frontabdeckung und nicht mehr direkt zugänglich. Daher habe ich eine Anschlußweiche in die Kehrschleife eingebaut. Hierzu musste der Rahmenunterbau etwas erweitert werden. Die neue Anschlußweiche wird nicht mehr per Hand, sondern elektrisch betätigt.
Da die Züge die Kehrschleife nur in eine Richtung befahren, sind Unfälle und Abstürze durch eine falsch gestellte Weiche fast ausgeschlossen. Für alle Fälle habe ich aber gut sichtbare Kontroll-LEDs direkt am Weichenschalter angebracht. Die Auflage für die Train-Safe Boxen liegen so weit vor der Anlagen-Vorderkante, daß genug Spielraum für das Auflegen und Öffnen der Boxen vorhanden ist.
Die maximale Nutzlänge hat sich auch vergrößert. Die Train-Safe Boxen liegen an ihrem hinteren Ende auf einem kleinen Regalausleger auf. Bei Nichtgebrauch wird der Ausleger aus der Regalschiene ausgehakt und beiseite gelegt. So werden unangenehme Verletzungen der Modellbahner vermieden.
 Deckel für das Stumpfgleis
In der Anlagenecke neben der Tür befindet sich ein Stumpfgleis, mit dem sich Werkbahn-Züge im Pendelverkehr zum Hochbunker betreiben lassen. Aus Resten des Plexiglas-Materials habe ich eine Abdeckung eingepasst. Die Front und der Deckel sind mit Nitroverdünnung verklebt worden, genau wie Polystyrol. Die Klebekante ist kaum sichtbar und gleichzeitig sehr stabil. Bei Bedarf kann die Abdeckung einfach nach oben abgenommen werden, zwei Flügelmuttern dienen als Griffe.
Gehe zu Teil 1
End of train
Neue Beiträge
15.04.17: Roheisenwagen
15.04.17: Tagebuch 2017
15.01.17: Kanalszenen