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 Umstieg auf ROCO
1980 hatte ich mit dem Heft 3a - Messeheft - meine erste MIBA in der Hand. In den Schulferien hatte ich dann einen Ferienjob ergattert - Parfumkartons im Cartier-Lager stapeln - und schließlich einen neuen Anlagenplan und das nötige Budget. Zunächst wurde ein Teil des Kellers abgetrennt, so entstand ein 2m x 6m großer Anlagenraum. Der Unterbau entstand in offener Rahmenbauweise.
Der ursprünglich Plan bestand aus einem ländlichen Bahnhof an zweigleisiger Hauptstrecke mit abzweigender Nebenbahn. Leicht hügelige Landschaft sowie die Vollmer Bauernhäuser in Fachwerkausführung prägten die - in Ansätzen fertiggestellte - Gestaltung.
 Stadt und Land
Zunächst verwendete ich ROCO Code100 Gleis und verlegte es auf Styropor-Tapete, als Schotter verwendete ich Mohnsamen. Leider gefiel dies auch im Keller ansässigen Armeisen und ich hatte ungebetene Besucher auf der Anlage. Kurzerhand habe ich die Gleise mit Merkur Styroplast-Bettungen neu verlegt. Bei der Gelegenheit wurde das Anlagenthema angepaßt: Nun war es eine zweigeleisige Hauptstrecke in städischer Umgebung, der Bahnhof wurde zu einer Haltestelle mit abzweigender Nebenbahn degradiert und die Weichenanzahl deutlich gesenkt.
Aus dem ländlichen Bahnhofsgebäude wurde eine hochgelegende S-Bahnstation aus Kibris "Realschule", vom Bahnsteig führte eine überdachte Treppe zur Straßenebene hinauf. Dort befanden sich drei- bis vierstöckige Stadthäuser. Die Nebenbahn führte über eine Rampe aufwärts zu einem Schattenbahnhof auf dem zweiten Anlagenteil und mündete schließlich in einem Landbahnhof als Endstation.
 Neue Interessen
Die Anlage wurde nie fertig. Mädchen, Abitur, Bundeswehr und schließlich die Aufnahme des Studiums verdängten das Modellbahnhobby (zumindest vorübergehend). 1983 begann mit einem Commodore64 auch die Computerei, 1985 der Umzug ins Studentenwohnheim...
Zugschluß
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