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 Hütten-Hintergrund
Der Hintergrund in der Ecke soll eine Verlängerung der Werksanlage andeuten. Bundesbahn- und Hochbahnstrecke durchschneiden gewissermaßen die nach und nach gewachsene Gebäudestruktur. Ursprünglich sollten Industrie-Kulissen von MZZ verwendet werden, die sich aber leider als ungeeignet herausstellten. Also werden Teile aus dem Trix-Bausatz 66103 "Kraftwerk" (entspricht Walthers 933-3055 "Tri State Power Authority") wie ein Puzzle zusammengesetzt.
 Zusammenbau
Einige Abschnitte werden in der Höhe gekürzt, andere wiederum aus zwei Hälften zusammengesetzt. Dazu werden die Teile auf der Rückseite mit dünnen Polystyrol-Streifen verklebt. Die ganze Konstruktion soll biegsam bleiben, um sich dem ausgerundeten Hintergrund anpassen zu können.
Für den Anstrich verwende ich rotbraunen Rostschutz auf Wasserbasis aus dem Baumarkt. Der Farbton ergibt genau die verblaßte Wirkung einer Fassade, die täglich Wind und Wetter ausgesetzt ist. Die Farbe wird mit dem Pinsel aufgetragen, Ungleichmäßigkeiten sind dabei gewollt und unterstützen das etwas verwitterte Aussehen.
Die Gebäudekulisse erhält abschließend ein paar Details aus den Kibri-Kleinteilpackungen sowie Schmutz- und Rostspuren mit dem Airbrush. Für die bessere Tiefenwirkung wird eine Fabrikmauer vor der Hintergrund-Kulisse angebracht.
 Seitliche Ergänzung - Ausgangsmaterial
Die Kulisse aus den Kraftwerkteilen ist nicht lang genug, eine Baulücke von 50cm bleibt übrig. Die Sheddach-Hallen von Kibri erweisen sich leider als zu klein. Also wird in der Bastelkiste gekramt. Dort finden sich Slaters Plastikards, dünne Polystyrolstreifen, noch mehr Kibriteile und etwas "Clapboard" von Evergreen.
 Zusammenbau II
Die Plastikards werden auf die richtige Größe geschnitten und auf 3mm Styrodur geklebt. Mit den dünnen Polystyrolstreifen werden die Stahlprofile an den Gebäudekanten nachgebildet.
Das "Clapboard" von Evergreen ergibt zusammen mit weiteren PS-Streifen einen großen Lüftereinlass auf einem der Gebäudeteile.
Die neuen Hintergrundteile werden diesmal mit grauer Grundierung gestrichen. Ein kleiner Übergang verbindet beide Teile, eine Kibri-Leiter erlaubt den Zutritt auf das Dach. Mit dem Airbrush werden wieder Staub- und Rostspuren angebracht sowie die Fläche über der Lüftung stark verschmutzt.
End of train
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