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 Airbrush-Technik
Mein Hauptwerkzeug ist eine Triplex von Gabbert, ich verwende sie für fast alle Arbeiten. Es ist eine gekoppelte double-action Pistole, sie lässt sich komfortabel und entspannt bedienen. Drei einfach austauschbare Düsen-Nadel-Sätze in verschiedenen Größen decken fast alle Aufgabenstellungen ab. Die Pistole lässt sich leicht zerlegen und reinigen. Für sehr feine Arbeiten ist eine IWATA HP-B vorhanden. Diese Pistole ist sehr präzise gefertigt und liegt gut in der Hand. Ihre Stärke sind Detailarbeiten wie Rostspuren und lasierende Aufträge. Die Farbmenge läßt sich ausgezeichnet dosieren.
 Kompressor
Der Kompressor für die Druckluft-Versorgung stammt von der Firma Haider aus München, Hausmarke "Effect-Color". Es ist ein kleines, kompaktes Gerät, das relativ leise läuft und damit die Konzentration nicht stört. Der Wasserabscheider und alle weiteren Armaturen sind am Kompressor befestigt, so läßt sich das Gerät einfach und bequem zu anderen Arbeitsplätzen, zum Beispiel in den Anlagenraum transportieren. Die Druckluftleitung zwischen Kompressor und Pistolen ist mit Schnellverschlüssen ausgestattet und erlaubt einen schnellen Wechsel der Pistole.
 Airbrush-Kabine mit Absaugung
Die Airbrush-Kabine besteht aus einem Holzkasten sowie einem billigen NoName Dunstabzug aus dem Baumarkt. Der Kasten ist aus weiß beschichtetem, 12mm dicken Preßspan zusammengesetzt, Holzleisten in den Ecken sorgen für zusätzliche Stabilität. Wichtigstes Bauteil ist eine schräge Trennwand im Inneren. Ein Dunstabzug ist konstruiert, um aufsteigende Dämpfe abzusaugen, dazu wird eine große Fläche, jedoch wenig Saugkraft benötigt. Die schräge Trennwand verkleinert die Saugöffnung, dadurch entsteht ein stärkerer Luftzug und auch die schweren Farbnebel werden eingefangen. Diese Dämpfe werden dann durch eine Öffnung im Kellerfenster nach draußen geblasen.
Der Innenraum wird mit zwei Leuchtstoffröhren ausgeleuchtet. Er ist mit weißer DC-Fix-Folie bezogen, die regelmäßig mit Spiritus oder Nitroverdünnung gereinigt wird. Zwischenzeitlich hatte ich die Airbrush-Kabine mit Zeitungen ausgelegt. Das hat sich nicht bewährt, bei den Spritzarbeiten haben sich dann kleine Fasern aus dem Papier gelöst und die Farboberfläche verunreinigt. Die große Frontöffnung der Kabine kann mit einer Plastikfolie verschlossen werden, damit lackierte Teile staubgeschützt trocknen können.
 Minibar
Spritzpistolen müssen immer sorgfältig gereinigt werden. Damit die nötigen Lösungsmittel in Reichweite sind, habe ich aus zwei Holzplatten eine Abstellgelegenheit für IKEA-Gewürzgläser gebastelt. Eine Platte erhielt Löcher im Durchmesser der Gläser, die zweite Platte wurde einfach drunter geklebt und fertig. Die Gläser sind mit Pinselreiniger und Nitroverdünnung gefüllt.
Im Laufe der Zeit kamen viele weitere Flüssigkeiten und Tinkturen hinzu, die ich oft für die Airbrush-Arbeiten benötige. Für die zusätzliche Aufbewahrung habe ich Gewürzregale an die Seite der Airbrush-Kabine geschraubt und passende Spritzflaschen besorgt. In den großen Flaschen sind demineralisiertes Wasser, 75% Isopropanol, Spiritus sowie Airbrush-Reiniger stets zu Hand. Die kleinen Flaschen beinhalten spezielle Verdünner passend zu den verwendeten Farben.
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