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 Trix BR 290 tiefergelegt
Die Trix BR 290 habe ich für die Lackierarbeiten komplett zerlegt. Dazu müssen auch ein paar Lötverbindungen zwischen Platine, Frontbeleuchtung, Motor und Drehgestellen gelöst werden. Das Trix-Modell kann seine Märklin-Abstammung nicht verleugnen: Im Vergleich zu Modellen anderer Hersteller liegen die Puffer höher und die BR 290 wirkt dann noch hochbeiniger als ihr Vorbild.
Das Sportfahrwerk läßt sich einfach herstellen: Die Drehgestelle haben auf der Oberseite einen kleinen Wulst. Dieser wird mit der Fräsmaschine abgetrennt. Damit die Drehgestelle trotzdem ein kleines vertikales Spiel behalten, feile ich eine kleine Nut und klebe dort einen dünnen Stahldraht als Auflage ein. Anschließend müssen die Kunststoff-Drehgestellblenden ein wenig beschnitten werden, damit sie die Drehbewegung nicht zu sehr einschränken.
Der Vergleich zeigt den kleinen, aber feinen Unterschied zwischen vorher und nachher: Die Puffer der Roco BR 221 und der Trix 290 sind zunächst unterschiedlich hoch, aber nach dem Umbau passen sie gut zueinander - der kleine Arbeitsaufwand hat sich also gelohnt.
Eine sichere Stromabnahme ist mir wichtiger als Haftreifen, deshalb tausche ich die entsprechenden Radsätze aus. Aber Achtung, hier gibt es Unterschiede bei der Radsatzisolierung: Die Radsätze mit Haftreifen sind am zahnrad-nahen Rad isoliert, die Radsätze ohne Haftreifen genau umgekehrt. Deshalb sind die Getriebezahnräder ab Werk bei einem Drehgestell in Fahrtrichtung rechts und beim anderen Drehgestell links montiert. Zum Glück läßt sich das einfach durch eine 180-Grad-Drehung eines Drehgestelles kompensieren - man muß nur daran denken, sonst gibt es einen Kurzschluß bei der ersten Probefahrt.
Da ich mit der Trix 290 als Rangier- und Werklok sehr zufrieden war, habe ich mir ein zweites Exemplar gekauft und die Gelegenheit für einen direkten Vergleich vor und nach dem Umbau genutzt. Neben der PH 490 wirkt das Originalmodell sehr hochbeinig, eine klare Empfehlung für die Bastelarbeit.
Zugschluß
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