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 Januar 2024
Das Roco-Modell der V60 423 gehört schon seit Erscheinen 1989 in meinem Bestand. Obwohl die Fahreigenschaften ab Werk sehr gut waren, habe ich es bald nach dem Kauf mit einem SB-Umbausatz ausgestattet. Seit dem war die V60 auf meinen alten Anlagen unterwegs und sogar zu Gast auf einer britischen Schauanlage. Obwohl die Lok eine Epoche III-Beschriftung trägt, habe ich mich entschlossen, sie wieder einsatzbereit zu machen. Den ursprünglich eingebauten Dekoder - Fabrikat habe ich leider nicht notiert - habe ich durch einen Zimo MN170 ersetzt, der den Faulhabermotor richtig zur Geltung bringt. Erstaunlich ist der Größenunterschied, seinerzeit galt der alte Dekoder bereits als sehr kleine Bauform. Die Fahreigenschaften sind vorzüglich, auch dank des von Roco gut konstruierten Fahrwerks. Einsatzzweck werden kurze Übergaben sein, mit denen Ersatzteile, Betriebsstoffe und sonstige Lieferungen vom nahegelegenen DB-Rangierbahnhof zur Phoenix-Hütte gefahren werden.
 
Den Vorstellwagen fehlen noch Beleuchtung und Rangiererbühnen. Da die entsprechenden 3D-Drucklinge aus UV-Resin sehr zerbrechlich sind, habe ich diese Ausbausstufe erstmal zurückgestellt. Die beiden Wagen haben noch wegklappbare Rangierlokführer erhalten und konnten in dieser Form dem Betrieb zugeführt werden.
 
Kurze Zeit später laß ich in einem Baubericht von der Möglichkeit, Messinggußteile anhand von STL-Dateien herstellen zu lassen, zum Beispiel beim professionellen Schmuckgießer Bernd Kauselmann GmbH (www.kauselmann.com). Also einfach die STL-Datei der Bremserbühne dort eingesandt und nach kurzer Zeit hatte ich drei ausgezeichnete Messingteile vorliegen. Sie sind deutlich stabiler als UV-Resin und sollten kleinen Betriebsunfällen gewachsen sein. Auf dieser Basis werde ich mich dann der Beleuchtung widmen können.
 
 Februar 2024
Die letzten Monate waren in vielen Regionen sehr regnerisch, so auch am Niederrhein. Leider hat ein Pumpendefekt dazu geführt, daß Regen- und Leistungswasser den Kellerboden durchnäßt hat und die aufsteigende Feuchtigkeit auch die Wände erwischte. Daher wurden professionelle Trocknungsmaßnahmen beauftragt, die mit viel Lärmentwicklung und zahlreichen dicken Luftschläuchen in allen Kellerräumen verbunden waren. Die Anlage habe ich sicherheitshalber abgedeckt. Durch diese Umstände waren die Modellbahnaktivitäten längere Zeit nur sehr eingeschränkt möglich.
 
Die vordere Kante des Vorplatzes am Stahlwerk war noch sehr unfertig. Daher habe ich die Randsteine farblich überarbeitet und den Übergang zu den Gleisen mit Spachtel, Grill-Asche und Schaumstoff-Flocken farblich an das restliche Gleisfeld angepasst. Die Gullideckel kamen wieder an ihre angestammten Plätze und ein neues Metallgeländer sichert die Gleise gegen freilaufende Hüttenwerker ab. Zusätzlich gibt es jetzt einen kleinen Fußgängertunnel, mit dem sich die Gleise sicher unterqueren lassen. Mehr dazu im Bericht zur Ausgestaltung des Vorplatzes.
 
Nach längerer Pause gibt es wieder Neuzugang zu berichten: Bei einem Bummel in Aachen entdeckte ich dort ein reizendes Set von LS Models mit zwei SNCF-Schüttgutwagen, denen ich nicht widerstehen konnte. Der Verwendungszweck ist noch nicht klar, vermutlich sind es alte Wagen, die irgendwann bei der Phoenix Hüttenbahn verblieben sind und nun für innerbetriebliche Zwecke eingesetzt werden.
 
Meine Version der PC-Steuerung von Win-Digipet ist in die Jahre gekommen. Um die Weichen und Signale mit mobilen Endgeräten schalten zu können, habe ich auf ein kostspieliges Update verzichtet und setze nun Rocrail ein. Ich verwende nur einen kleinen Teil der Funktionalitäten, daher war der Umstieg schnell erledigt. Mehr dazu im Beitrag zur DCC-Steuerung meiner Anlage (Link).
 
 März 2024
Schon länger vorbestellt und sehnsüchtig erwartet waren die neuen Selbstentlader Fads 175, Fads 177 sowie Fals 186 von Brawa. Sie sollen zusammen einen Erzzug bilden. Das schwere Ladegut wird die Wagen nur zur Hälfte füllen, der Innenraum bleibt also gut einsehbar. Hier sind die neuen Modelle von Brawa mit dem sehr schön durchgestalteten Innenraum die erste Wahl. Bei ähnlichen Modellen von Roco und Fleischmann lade ich lieber Koks, damit lässt sich das innere Elend gut verstecken. Ebenfalls ausgeliefert wurde die T446.2 von Roco, der eine Umlackierung zur PH-Werklok noch bevorsteht. Das auffällige obere Spitzenlicht will ich bei der Gelegenheit auch verkleinert. Aber vorläufig darf sie sich noch im Originalzustand nützlich machen - und bereitet dank sehr guter Fahreigenschaften auch viel Freude.
 
Bei den Aufnahmen zum Videoclip mit 044 556-9 und den Thermohauben Ende 2023 habe ich Material zu einem weiteren Kurzfilm direkt mitgedreht. Hier sieht man die Vorserienmaschine 216 010-9 von PIKO mit einem Zug Stahlknüppel unterwegs zur Weiterverarbeitung.